Stimmführung
 
 
In den seltensten Fällen erinnern sich ZuhörerInnen detailliert an die Inhalte von Vorträgen. Was allerdings hängen bleibt, ist die Emotion, die vom Sprecher/von der Sprecherin auf das Publikum übergeht. Die Emotion wird wiederum durch die Stimmführung
, den Ton und Klang der Stimme, erzeugt.
 
Rufzeichen  Ob SprecherInnen von den Zuhörenden ernst genommen werden, hängt nicht nur von deren Äußeren ab, sondern wird zu 38% nach dem Klang der Stimme beurteilt und nur zu 7% nach dem Inhalt des Gesagten.
 
Eintönig = langweilig. ProfisprecherInnen variieren daher die Tonhöhe und Lautstärke in ihren Vorträgen. Man spricht hier von Dynamik
und Intonation
. Dadurch entsteht eine melodische Stimmführung. Man hört gerne zu.
 
Um die richtige Stimmführung zu finden, ist es für den/die SprecherIn wichtig, die Sätze schon zu überblicken, bevor sie überhaupt ausgesprochen werden. So können Betonungen, Lautstärke sowie Stimmhebungen und –senkungen gezielt eingesetzt werden, um auch die richtige Wirkung zu erzeugen.
 
Rufzeichen  Eine melodische Stimmführung, eine angenehme Intonation und abwechslungsreiche Dynamik machen Vorträge interessant. Inhalte bleiben dadurch leichter im Gedächtnis.

 

 

 
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